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Bücher, die sogar Männer lesen

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Wenig hält sich so hartnäckig wie Rostflecken. Doch, eins vielleicht: Das Klischee, Männer würden nicht gern lesen. Ob Sachbuch oder Roman – diese Bücher tun ihr bestes dagegen.

Der fotografische Blick

Verlag: mitp

Der Effekt der Brennweite auf die Tiefenschärfe, der richtige Moment für das Auslösen der Kamera, Belichtungszeiten, Messfelder – all die grundlegenden Aspekte der Fotografie kann man lernen. Andere wiederum scheinen eine Talentfrage zu sein. Doch auch der fotografische Blick lässt sich schärfen.

Das Buch „Der fotografische Blick“ lenkt den Fokus auf ebendieses Thema und hilft den Lesern, ein gutes Auge für „Komposition und Design“ (so der Untertitel) zu bekommen. Dabei reicht der Bogen von den klassischen Gesetzen der Malerei bis zu den digitalen Gestaltungsmöglichkeiten mit Hilfe von moderner Bildbearbeitung.

„Der fotografische Blick“ ermöglicht es, lohnenswerte Motive nicht nur zu erkennen, sondern die besonderen Momente auf gelungenen Fotos gekonnt festzuhalten. Zeichnen mit Licht eben.

Der preisgekrönte Autor Michael Freeman gibt dabei auch einen spannenden Einblick in die Arbeit eines Profis, erklärt, warum er großen Wert auf die Intention eines Bildes legt und gibt einen lehrreichen Einblick in den Entstehungsprozess seiner Fotografien.

Zusammen mit unzähligen anregenden Beispielbildern eine wertvolle Inspirationsquelle für eigene fotografische Visionen und einen neuen Blick auf die Wunder, die bisweilen gleich hinter der nächsten Ecke auf die Kamera des Lesers warten.

Brennerova

Verlag: Hoffmann und Campe

Jetzt ist schon wieder was passiert. Der Wolf Haas hat einen neuen Brenner-Fall geschrieben. Bester Roman nur Hilfsausdruck!

Den schnüffelnden Ex-Cop Brenner kennen Nicht-Leser aus diversen Verfilmungen, in denen der kongeniale Kabarettist Josef Hader in die Rolle des sympathischen Anti-Helden schlüpft. Beispielsweise in „Komm, süßer Tod“, „Silentium“ und „Der Knochenmann“.

Selbst lesen lohnt sich dennoch, denn Wolf Haas ist ein begnadeter Geschichtenerzähler.

Das liegt – neben den skurrilen Charakteren und den überraschenden Wendungen im Handlungsverlauf vor allem an seinem Sprachstil, der dem Leser das angenehme Gefühl gibt, einem begnadeten Plauderer in einem Wiener Cafféhaus gegenüber zu sitzen.

Diesmal nimmt das Schicksal seinen Lauf, als Brenner wider besseren Wissens Interesse an einer viel zu hübschen und viel zu jungen Dame aus Russland zeigt.

Bevor sein Verstand auf die Bremse drücke kann, sitzt er schon im Zug nach Russland und alles wird ganz anders als erträumt…

Fazit: Ein Krimi für alle, die eigentlich keine Krimis mögen. Und ein Roman für alle, die sonst keine lesen.

Urknall, Weltall und das Leben

Sie reden gern über Gott und die Welt. Harald Lesch, bekannt als einer der beliebtesten Fernseh-Wissenschaftler und Josef M. Gaßner begeben sich auf die Suche nach Antworten über das Leben, das Universum und den ganzen Rest.

Wie kann aus dem Nichts etwas so faszinierendes wie das All und das Leben entstehen? Gute Frage. Und in diesem Fall: gute Antworten.

„Wissenschaft im Dialog“ bedeutet bei diesen beiden Herren: lockerer Plauderton statt nüchterner Fakten.

Der Leser bleibt nicht nur Zaungast der redegewandten und geistreichen Dialoge, sondern erfährt den aktuellen Stand der Wissenschaft auf eine besonders direkte und verständliche Weise.

Prof. Dr. Harald Lesch lehrt Physik und Naturphilosophie, Dr. Josef M. Gaßner ist Mathematiker, theoretischer Physiker, Kosmologe und Grundlagenforscher. Gemeinsam sind sie die unterhaltsamsten Wissensvermittler dieses Planeten. Und vermutlich auch aller anderen bewohnten Planeten.

„Urknall, Weltall und das Leben – vom Nichts bis Heute Morgen“ ist eine spannende Reise durch das Universum, bis an die Grenzen der eigenen Vorstellungskraft und bisweilen darüber hinaus.

Heilig über Nacht

Verlag: Lübbe

Björn Berenz kennt man bereits als Autor von „FKK im Streichelzoo“.

Ähnlich frisch und skurril liest sich auch „Heilig über Nacht“.

Der Held wider Willen ist diesmal Jonas.

Beim Versuch sein Leben zu beenden, rettet er das des Landstreichers Jupp. Aus Versehen eigentlich, doch das kann ja das Schicksal nicht wissen.

Kurios: Seit der Rettungsaktion prangt ein Heiligenschein über dem Kopf des Zufallserlösers. Jonas steigt nicht nur der Heiligenschein, sondern auch der damit verbundene Ruhm zu Kopf.

Kein Wunder: Plötzlich wird er als Held gefeiert, die Damen stehen Schlange, das Fernsehen will ihn noch größer rausbringen als er ohnehin schon ist.

Als er sein altes Leben wieder zurück will, stellt sich die Frage: Wie wird man eigentlich einen Heiligenschein los?

Fazit: Brüllend komische Literatur-Comedy, auch und gerade für männliche Leser!

Die Chance

Verlag: Rowohlt

Stewart O´Nan gilt als einer der besten Erzähler unserer Zeit und steht mit seiner Begabung für das Zeichnen authentischer Charaktere in der Tradition der großen Romanciers.

Familienbankrott und Scheidungspläne – nicht die besten Voraussetzungen für einen entspannten Urlaub.

Dass Marion und Art Fowler eine Pauschal-Busreise zu den Niagarafällen machen, ist kein Zufall. Dreißig Jahre zuvor haben sie hier auf ihrer Hochzeitsreise Station gemacht.

In ihrem Gepäck befindet sich ihr gesamtes restliches Barvermögen, denn der entlassene Versicherungsmakler Art hat einen Plan. Als  mathematisch begabter Zahlenjongleur glaubt er zu wissen, wie man beim Roulett sicher gewinnen kann.

Sie beziehen in einem Casino eine teure Hochzeitssuite. Arbeitslos und verschuldet, wie sie sind, haben sie nichts mehr zu verlieren. Das Haus, in dem ihre Kinder groß geworden sind, muss verkauft werden, ihre Ehe, von Seitensprüngen untergraben, steht vor dem Aus.

Sie setzen alles auf eine Karte…

Fazit: „Die Chance“ ist bewegendes, lebensechtes Kopfkino, komisch und tragisch zugleich.

Blackout

Verlag: Blanvalet

Ist Marc Elsberg der österreichische Stephen King?

Fest steht: Der Bestseller-Autor ist eine Ausnahmeerscheinung. Selten zuvor hat ein deutschsprachiger Autor derart großes und spektakuläres Kopfkino derart spannend erzählt wie dieser Wiener Romancier.

An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout.

Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff.

Er versucht, die Behörden zu warnen – erfolglos. Als Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, tauchen in Manzanos Computer dubiose Emails auf, die den Verdacht auf ihn selbst lenken.

Er ist ins Visier eines Gegners geraten, der ebenso raffiniert wie gnadenlos ist.

Unterdessen liegt ganz Europa im Dunkeln, und der Kampf ums Überleben führt zu immer drastischeren Konsequenzen…

Fazit: Eine heiße Wiener Melange aus Action, Thriller und Verschwörungstheorie. Dazu kommt ein perfekt recherchiertes „Was wäre, wenn“-Gedankenspiel, das im wahrsten Sinne des Wortes elektrisiert.

 Die geheime Bruderschaft

Verlag: Goldmann

Wer ist „Die geheime Bruderschaft“? Gemeint sind die Illuminaten.

Das Buch entschlüsselt nämlich den Da Vinci Code – den Roman „Illuminati“ von Dan Brown und die dazu gehörigen Hintergründe.

Wird die Geschichte des Abendlandes tatsächlich von geheimen Bruderschaften gesteuert, die einen mythologischen Kampf gegen die katholische Kirche führen?

Was ist wahr, was Fiktion? Was lässt sich an unglaublichen Fakten beweisen, was muss vorerst ins Reich der Verschwörungstheorien wandern?

Das Buch von Dan Burstein gibt Antworten auf diese Fragen zu Dan Browns Bestseller. Burstein ist mehrfach ausgezeichneter Journalist, Autor erfolgreicher Sachbücher und erklärter Dan Brown-Fan.

Fazit: Das Buch zum Film zum Buch. „Die geheime Bruderschaft“ liest sich spannend wie ein Roman. Und zwar wie ein Roman von Dan Brown.

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