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Die populärsten weiblichen Irrtümer über Sexappeal

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Es gibt viele grandiose Missverständnisse zwischen Männern und Frauen. Eines davon wird von der Damenwelt bisher komplett übersehen: Bei der Definition von ’sexy Outfit‘ herrscht oft nicht nur keine gemeinsame Schnittmenge zwischen den Geschlechtern, sondern die Ansichten sind diametral entgegengesetzt.

Dass Männer sich oft lächerlich machen,wenn sie sich für die Damenwelt besonders sexy in Szene setzen wollen ist bekannt. Mag sein, dass es bei manchen Männern immer noch Aufklärungsbedarf darüber gibt, dass Frauen einen Kerl in Stringtanga nicht sexy, sondern lächerlich finden. Aber wissen auch die Frauen, was Männer abtörnt? Dass auch das schöne Geschlecht komplett daneben liegen kann in der Selbstwahrnehmung darüber, was Männer optisch anziehend finden, ist für die meisten Damen eine echte Überraschung.

Hot or not? Wir verraten es in diesem Insiderblick hinter die Kulissen der männlichen Wahrnehmung! Auf den nicht vorhandenen Schlips sollte sich die staunende Damenwelt dabei nicht getreten fühlen, denn wir meinen das durchaus mit augenzwinkernden Humor – schließlich sind es normalerweise wir Männer die sich viel Kritik gefallen lassen müssen, was den Modegeschmack angeht.

Von wegen sexy – diese optischen Ausfälle machen Frauen eher zum Vampir als zum Vamp:

Augen auf bei der Brillenwahl

Auch wenn Frauen Sätze aussprechen wie ‚Mein Lieblings-Promi trägt sie doch auch!‘ oder ‚Sie sind das Musthave der Saison!‘ – für Männer ist das keine ausreichende Erklärung, warum sich die Damen gern überdimensionale Sonnenbrillen aufsetzen, die aussehen wie aus einem Scherzartikel-Shop.

Selbst ein Mann, der in puncto Verliebtheit bis dato die rosarote Brille auf hatte, steht vor einer harten Prüfung, wenn ihn statt der geliebten Partnerin plötzlich eine überlebensgroße Stubenfliege anzustarren scheint.

Knallrote Lippen

Rot ist die Farbe der Liebe. Das heißt aber nicht, dass Männer um so liebestoller werden, um so roter die Lippen einer Frau sind. Im Gegenteil gibt es, wie immer im Leben, auch hier ein zu viel des Guten. Eine Frau, die knallroten Lippenstift benutzt, ohne den Rest des Gesichts mit darauf abgestimmten Make Up-Maßnahmen zu dekorieren, läuft schnell Gefahr, wie ein Clown auszusehen. Und Männer sind wie kleine Jungs beim ersten Zirkusbesuch: Sie haben Angst vor Clowns.

Wilde Mähne

Locken und verlockend geht nicht zwingend miteinander einher. Dass temperamentvoll geschwungene Frisuren einer Dame zu einer besonders rassigen Ausstrahlung verhelfen, gilt allenfalls für den südländischen Typ, der von der Natur damit ausgestattet wurde. Von der Aufzucht von Dauerwellen und anderem künstlichen Kopf-Wildwuchs sollten Frauen des nordischen Typs dagegen dringend absehen. Zumindest wenn sie vermeiden wollen, dass Männer vermuten, sie würden ein Waldvogelnest auf dem Kopf balancieren.

Eine ungezähmte Mähne gehört auf den Mustang, den ein Cowboy einreitet, fürs Schlafzimmer-Rodeo bevorzugen Männer laut Studien glatte Haare. Erfunden wurde die Dauerwelle im Jahr 1906. Das ist wirklich, wirklich lange her – wenn Sie verstehen, was wir meinen…

Radikale Kurzhaar-Frisur

Halle Berry ist schuld. Weil die Schauspielerin regelmäßig in Umfragen zur erotischsten Dame der Welt gekürt wird, erliegen Frauen dem Irrglauben, dass eine burschikose Frisur sexy sein kann. Das grandiose Missverständnis dabei: Männer finden Halle Berry nicht wegen ihrer kurzen Haare heiß, sondern trotzdem. Dass viele Leute Halle Berry beispielsweise als heißestes Bond-Girl aller Zeiten wählten, liegt daran, dass ihre weibliche Figur von der unweiblichen Frisur ablenkte.

Natürlich gibt es auch Ausnahmen, denen burschikose Haarschnitte stehen. Nämlich Jungs. Aber heterosexuelle Männer stehen nicht auf Burschen. Warum das so ist, erklärt Lisa Fischbach, Single-Coach und Expertin für die Partnervermittlung ElitePartner: ‚Das liegt an der  Signalwirkung: Die lange Pracht wirkt meist feminin und gesunde, schöne Haare geben evolutionsbiologisch gesehen den Hinweis, dass sich eine Frau im besten Alter befindet.‘

Zu wenig des Guten

Viele Frauen haben offenbar zu Hause keinen Spiegel, sondern einen Zerrspiegel. Anders lässt sich nicht erklären, warum selbst schlanke Frauen sich zu dick fühlen.

Es wird also höchste Zeit für eine Aufklärungskampagne, liebe Frauen:

1. Ihr seid nicht so breit, wie ihr denkt.
2. Es gibt nicht nur ‚zu dick‘, sondern auch ‚zu dünn‘. Und vor die Wahl gestellt zwischen einem Magermodel und einer Dame mit üppigen Rundungen würden Männer immer letztere bevorzugen!
3. Es nervt, wenn ihr im Restaurant nur einen Salat mit Möhrchen bestellt. Zum einen, weil wir uns dann schuldig fühlen, wenn wir Kalorienbomben alleine essen. Vor allem aber, weil wir nicht das Gefühl haben wollen, ein Date mit einem Hasen zu haben.
4. Bulemie ist nicht sexy. Sondern zum Kotzen.
5. Die große Dürre ist eine Naturkatastrophe und kein Kompliment.

Lackierte Fußnägel

Auf die Idee, lackierte Fußnägel als sexy zu deklarieren, kann eigentlich nur ein Kosmetikkonzern gekommen sein. Richtig schlimm sind sie zwar nicht, aber auch ein Hagelschauer, eine Reifenpanne oder ein Stück Plastik im Eisbecher sind ’nicht richtig schlimm‘. Vermeiden würden wir all diese Dinge trotzdem gern.

Lackierte Fußnägel verleihen Frauenfüßen keinen zusätzlichen Glamour. Sie verleihen höchstens den Anschein, ein wirklich schwerer Schrank sei ihnen auf die Zehen gefallen. Anmachen wird das allenfalls Männer mit Helfersyndrom. Und Notärzte.

Dumm stellen – oder sein

Manche Frauen glauben, Männer fänden es attraktiv, wenn sie sich dumm stellen. Schuld daran ist zum einen der Irrglaube, dass Männer sich cooler fühlen, wenn sie als Herr der Lage einer hilflosen Dame aus ihrer Not helfen können. Doch dieser altmodische Ansatz ist eigentlich schon seit den Märchenprinzen, die Prinzessinnen vor bösen Drachen retten, aus der Mode. Ein weiterer Grund dafür, dass selbst schlaue Frauen es bisweilen für angebracht halten. sich dumm zu stellen, mag eine altbekannte Binsenweisheit sein, die besagt: ‚Dumm f… gut‘. Wissenschaftliche Belege für die These, ein geringer IQ verhielte sich umgekehrt proportional zur erotischen Raffinesse, gibt es natürlich nicht. Doch selbst wenn etwas dran wäre, wird dabei von Frauen ein Aspekt außer Acht gelassen: Sex ist nicht alles im Leben. Nicht einmal für einen Mann.

Mag sein, dass es für einen One Night Stand oder auch für eine dreiwöchige Affäre egal ist, ob eine Konversation mit der Bett-Partnerin ähnlich anregend ist wie ein Gespräch mit einem Luftballon – für eine längere Beziehung wünschen sich Männer jedoch das Gleiche wie Frauen: eine Seelenverwandte, mit der man sich austauschen kann. Dabei sind IQ-Werte, die knapp über denen eines cleveren Haustiers liegen, nicht förderlich. Die ganze Wahrheit ist: Männer sind deutlich weniger anspruchsvoll

Selbst Männer, die sich eine Nacht lang von einem lebendig gewordenen Blondinenwitz angezogen fühlen, wollen diese Frauen nicht heiraten. Ein Witz ist nur so lange amüsant, bis man die Pointe kennt.

Aufgespritzte Lippen

Botulinumtoxin, besser bekannt als Botox, ist kein Schönheitselixier, sondern eines der tödlichsten Nervengifte. Es ist zudem langfristig gesehen Gift für jede Partnerschaft, denn wer seine Falten mit Botox glattbügeln lässt, sieht nicht nur aus wie zu lange im Windkanal gestanden, sondern dessen Gesicht kann auch weniger Gefühle ausdrücken. Das führt dazu, dass der Partner weniger erahnen kann, was im aufgespritzten Kopf des anderen vor sich geht – Missverständnisse sind damit vorprogrammiert.

So viel zu den psychologischen Nebenwirkungen der Giftspritze. Dazu kommt, dass aufgespritzte Lippen schlichtweg nicht sexy aussehen. Außer natürlich, Ihr Schönheitsideal ist Daisy Duck. Mag sein, dass manche Männer auf heiße Hühner stehen, aber sicher nimmt kein Mann ein Entengesicht ernst.

Duck Face-Pose

Und wo wir gerade über Entengesichter sprechen: Es gehört zu den letzten großen Geheimnissen des Internets, wie die Kussmund-Pose, besser bekannt als ‚Duck Face‘, unter jungen Frauen zum neuen Standard für sexy gemeinte Schnappschüsse avancieren konnte. Unsere Theorie: Auslöser der Schnuten-Mimik war  eine Lady, die dem Irrglauben erlag, aufgespritzte Lippen wären sexy und nun auf die Idee kam, geschürzte Lippen würden – zumindest für die Dauer eines Fotos – den Gang zum Botox-Doc ersparen.

Dabei übersahen sie und ihre Schmollmond-Epigonen allerdings ein winziges aber wesentliches Detail: Männer finden Enten weder auf dem Wasser noch auf Facebook-Profilen attraktiv.

Grüner wird´s nicht

Grün ist ja bekanntlich die Farbe der Hoffnung. Aber bei Frauen, die sich für grünen Lidschatten entscheiden, stirbt die Hoffnung zuerst. Zumindest die Hoffnung auf ein Date, denn es gibt in der langen Geschichte der Kosmetik, die bis zu den alten Ägyptern zurückreicht, keine einzige Frau, die mit derartiger Bemalung nicht bei männlichen Betrachtern ein und dieselbe Assoziation ausgelöst hätte: ein Frosch.

Überhaupt Lidschatten: schwieriges Thema, auch wenn er nicht grün ist. Bestes Beispiel:’Smokey Eyes‘. Was laut Frauenmagazinen zu einem ‚dramatischen und verführerischen Look‘ verhelfen soll, lässt Frauen in der Regel aussehen, als würden Sie bei einer Studie teilnehmen zum Thema: ‚Welche Folgen haben fünf Tage Schlafentzug?‘ Im besten Fall erinnern Frauen mit ‚dramatischen‘ Lidschatten-Malereien an das Sexsymbol unserer Jugend: Gundel Gauckeley aus Disneys Lustigen Taschenbüchern. Also, liebe Leserin: Sei kein Frosch!

Babybäuche

Liebe weibliche Leser, damit hier keine Missverständnisse aufkommen: Keine Sorge, falls Ihr gerade schwanger seid! Natürlich findet euch euer Partner auch im neuen Format immer noch mindestens genau so attraktiv und ihr erinnert ihn auch nicht an ein Känguru! Er erfreut sich am Anblick eures gemeinsamen Liebesbeweises. Weil der Anblick seine Vorfreude auf den neuen gemeinsamen Lebensabschnitt.

Aber der Gedanke, dass Männer prinzipiell den Babybauch von fremden Frauen anziehend oder gar erotisch finden, ist ein Mythos. Bester Beweis: Selbst Shakira, deren Sexfaktor weltweit anerkannt und über jeden Zweifel erhaben ist, wirkt mit Babybauch, als hätte sie beim Intonieren von ‚Waka Waka‘ in einem Fußballstadion einen ebensolchen verschluckt. Der stolze Papa sieht das natürlich anders (siehe oben). Aber eben nur der.

So wird kein Schuh daraus!

Auch wenn Highheels den Ruf als Schuhwerk mit dem höchsten Sexbomben-Faktor genießen: Kein Mann, der Mitgefühl für die Befindlichkeit einer Dame hat, würde sich wünschen, dass diese stets den beinverlängernden Fußschmuck trägt. Man muss kein Statiker sein, um zu begreifen, dass dies zu unbequem, zu anstrengend und zu gefährlich wäre. Aber es muss doch auch andere Alternativen geben als Emus, Uggs oder quietscheentchenfarbene Gummistiefel.

Keine Frau hört es gern, wenn sie untenrum mit einem Hobbit verglichen wird. Bevor sie jetzt auf eine falsche Fährte geraten: Wir sprechen immer noch vom Schuhwerk.

Unechte Brüste

Was nun kommt, zählt für Frauen zu den größten Überraschungen über die wahren Vorlieben der Männer: Wir stehen nicht auf Silikonbrüste. Silikon gehört in Badezimmerfugen, aber nicht in den Körper einer Frau. Na ja, vielleicht sollte man das präzisieren: Riesige Hupen an Pornodarstellerinnen oder Stripperinnen in Tabledance Bars – da sagen wir nicht nein. Im Kontext postpubertärer erotischer Fantasien dürfen die sekundären Geschlechtsmerkmale einer Frau ruhig eher wie Busen-Parodien denn wie natürliche Oberweite wirken. Oder wie klischeehaft überzeichnete Comic-Brüste, die den ewigen, hormongesteuerten Teenager ansprechen, der in unserem Unterbewusstsein wohnt, ohne Miete zu zahlen.

Aber wenn es um eine ernsthafte Beziehung geht, bevorzugen wir natürliche Schönheit. Auch wenn diese Natürlichkeit im Zweifel bedeutet, dass wir Mandarinen statt Melonen begrapschen – alles ist besser als das Gefühl, Sex mit zwei Luftballons zu haben. Das hat zwei Gründe. Der Wichtigste: Wenn wir eine Frau lieben, fühlen wir uns unwohl mit dem Gedanken, dass sie, wenn etwas schief geht und die beiden Träume platzen, Gesundheitsprobleme bekommen könnte. Der andere Grund: ‚Künstlich‘ klingt wie Kunst. Und für Kunst interessieren sich Männer bekanntermaßen nicht.

Mittelkurze Hosen

Mag sein, dass es im 17. Jahrhundert noch ein Skandal war, wenn eine Dame mehr Bein zeigte als den Knöchel. Männer von Heute aber geraten nicht zwangsläufig in Wallungen angesichts eines entblößten Frauenknies. Eine kurze Hose ist nicht per se schon sexy. Es kommt vielmehr auf Länge und Schnitt an. Kein Mann wird leugnen, dass Hotpants heiß sind, doch der Anblick einer Dame in weiten Bermudas liegt auf der ewigen Skala des Sexappeals nur knapp vor dem Anblick eines Campingzelts. Die Wahrheit ist: Die meisten kurzen Hosen verleihen ihren Trägern, unabhängig vom Geschlecht, die optische Würde von Pfadfindern.

Wenn das Leben ein Wunschkonzert wäre, würden Männer übrigens, vor die Wahl gestellt zwischen den engsten Hotpants der Welt oder einem durchschnittlich langen Rock immer letzteres wählen. Das erklären Evolutionswissenschaftler so: Ein Rock wäre an entscheidender Stelle sozusagen für alles offen, was die Fantasie der Männer anregen würde, während der Hosenstoff im Schritt seine Trägerin nicht nur vor allzu neugierigen Blicken, sondern auch vor ungehemmten Männergedanken schützen würde. Klingt ein wenig weit hergeholt, diese These. Evolutionsbiologen kommen möglicherweise einfach zu selten an die frische Luft.

Rock and Roll

Wesentlich leichter verhält es sich beim Thema Röcke. Völlig unnötigerweise beschäftigen sich Frauen viel zu viel mit Gedanken darüber, welche Rocklänge und welcher Schnitt die eine oder andere Außenwirkung auslösen. Dabei ist alles eigentlich gänzlich unkompliziert – wenn man die Welt mit den Augen eines Mannes sieht.

Hier darf als Faustregel die Umkehrung der Formel über die ideale weibliche Haarlänge gelten: Zu kurz gibt es nicht. Wohl aber zu weit!

Geruchsbelästigung

Natürlich kann eine Dame ihre Weiblichkeit mit einem betörenden, femininen Duft unterstreichen. Doch schnell wird die schmale Grenze zur Geruchsbelästigung überschritten. Eine Parfüm-Überdosis riecht schlimmstenfalls als hätte die Dame in einer Mischung aus Frucht-Kaugummi, Red Bull und vergorenem Obst gebadet.

Paracelsus hatte Recht: Die Dosis macht das Gift. Will heißen: Es gibt definitiv zu viel des Guten. Egal ob es um optische Reize wie Schminke geht oder um unsichtbare olfaktorische Lockmittel. Ein Parfüm sollte die natürliche Note einer Frau unterstreichen, nicht narkotisch  ersticken. Wenn die Trägerin Kopfweh vom eigenen Kunstgeruch bekommt, ist es viel zu spät, um das einzusehen…

Schönheitsoperationen

Es gibt kaum eine irreführendere Bezeichnung als ‚Schönheitsoperation‘. Weil in der Geschichte der Chirurgie kein einziger Fall bekannt ist, in dem der Patient nach der Schnipselei schöner war als davor. Wir sprechen hier natürlich nicht von berechtigten ästhetischen Eingriffen im Bereich der Unfallchirurgie, sondern von den Eitelkeiten der Stars und derer, die Star-Allüren haben.

Wer sich für eine solche ästhetische Korrektur entscheidet, muss damit rechnen, danach auszusehen wie eine im Hochofen halb geschmolzene Wachsfigur von Madame Tussaud. Oder wie Chucky, die Mörderpuppe.

Die String-Theorie

Die String-Theorie kennt man eigentlich aus der Physik. Unsere eigene String-Theorie dagegen gehört eher ins Fachgebiet Biologie. Denn was das fadenartige Po-Textil angeht, sind Männer Opfer von sanftem Sexismus. Frauen bilden sich nämlich ein, dass ein und dasselbe Kleidungsstück, das sie an Männern hochgradig peinlich und unsexy finden, an ihnen selbst einen hocherotischen Körperschmuck darstellt. Dabei ticken beide Geschlechter in diesem Punkt ausnahmsweise gleich: Manchmal ist eine Verpackung, die dezent andeutet, auf was der Partner oder die Partnerin sich freuen darf, spannender als gleich die nackten Tatsachen präsentiert zu bekommen.

Generell gilt, auch wenn Frauen das bei Themen wie Stringtangas kaum glauben wollen: Nahezu alles, was an einem Mann nicht sonderlich sexy wirkt, wird bei einer Frau auch kaum schöner – egal ob es sich dabei um einen Bierbauch, Schweißgeruch oder eben einen Faden durch die Po-Backen handelt. Mit Tattoos der Gattung ‚Arschgeweih‘ kann man den Anblick sogar noch unappetitlicher machen. Das ‚Bauarbeiter-Dekolleté‘ (also die zu tief sitzende Hose) fehlt noch, dann ist der unflotte Dreier der Ästhetik komplett!

Leggings

Um Missverständnissen vorzubeugen: Kein Mann würde leugnen, dass ein Model in hautengen, schwarzglänzenden Leggings, die ihre Beine in Richtung Endlosigkeit betonen, ein appetitlicher Anblick ist. Das Problem ist nur: Außerhalb der Scheinwelt von Fernsehshows entscheiden sich meist Frauen für diese Mode, die es sich figürlich eigentlich nicht leisten können.

Es ist offenbar ein weit verbreiteter Irrglaube, Leggings hätten eine figurformende Bodyshaping-Funktion. Das Gegenteil ist der Fall: Die engangliegenden Stretchhosen lassen keinen Spielraum für Fantasien, sondern betonen Problemzonen, wo vorhanden. Dazu kommt, dass die Trägerinnen sich meist nicht wie die erwähnten Models für dezentes Schwarz entscheiden, sondern für grellbunte Farben, die den Eindruck machen, die Trägerin wäre per Zeitmaschine direkt aus einem Aerobic-Kurs aus den frühen Achtziger Jahren angereist.

Ziehst du aus?

Warum Damen zu jedem Anlass eine vollgestopfte Handtasche dabei haben müssen, werden Kerle wohl nie verstehen. Da aber Frauen und Handtaschen offensichtlich eine geradezu symbiotische Lebensform eingehen, müssen sie sich vermutlich weiterhin von ihren Partnern Fragen anhören wie: ‚Was hast du denn vor? Ziehst du aus?‘ Und zwar unabhängig von den Dimensionen der Tasche…

Bikini oder Badeanzug?

Für die einen ist es ein Sandstrand, für die anderen der längste Catwalk der Welt – Frau will sich schließlich nicht umsonst kurz vor dem Urlaub mit eiserner Disziplin in die Bikinifigur gehungert haben. Und natürlich wäre es gelogen, zu behaupten, ein Bikini wäre kein Kleidungsstück, das bei Männern gern gesehen ist. Die eigentliche Überraschung ist jedoch, dass Frauen die erotische Wirkung des Konkurrenzmodels unterschätzen: Ein Bikini verleiht ihrer Trägerin nämlich nicht zwangsläufig mehr Sexappeal als ein Badeanzug.

Nicht etwa nur, weil ein Badeanzug potentielle Problemzonen kaschieren kann, sondern weil es durchaus raffinierte, figurbetonte Schnitte gibt. Und weil das, was man nicht sieht, sondern nur erahnt, manchmal fantasieanregender sein kann als die halbnackte Wahrheit. Für alle, die das nicht glauben wollen, braucht es nur ein einziges Wort, um unsere These zu untermauern: Baywatch.

Farbenblind?

Pink ist keine Farbe, sondern eine Attacke auf das männliche Auge. Es gibt insgesamt nur vier Anlässe, bei denen eine Frau pinkfarbene Kleidung tragen sollte:

1. Sie ist die US-Sängerin Pink und will ein albernes Wortspiel machen.
2. Sie ist erst wenige Monate alt und wird noch von ihrer Mama eingekleidet.
3. Sie verkleidet sich im Karneval als Prinzessin.
4. Sie ist Cindy aus Marzahn.

Haarige Angelegenheit

Das Haar in der Suppe der Ästhetik hat viele Gesichter, aber nur einen Namen: Hair Extensions. Wie bei Supermarkt-Artikeln gilt hier nämlich: Mogelpackungen machen Männer wütend.

Auch wenn ein wahrer Gentleman eine Frau selbstredend nie mit einem Supermarkt-Artikel vergleichen sollte, sondern allenfalls mit wundervollen Naturschauspielen wie Gebirgsseen in den Augen oder einem Vulkan im Herzen. Doch das ist eine andere Geschichte.

Mogelpackungen

Kein Zweifel, ein Push-up-BH verhilft zu einem Hingucker-Dekolleté. Der Haken daran, befindet sich nicht nur an der Rückseite des Kleidungsstücks, sondern auch im Auge des männlichen Betrachters. Der ist mitunter nämlich enttäuscht, wenn sich das, was er in der Disco noch bewundert hatte im amourösen Nahkampf plötzlich in Luft auflöst, sobald die Hüllen fallen. Für den Inhalt von Push-up-BHs gilt nämlich das selbe wie in der Luftfahrt: Runter kommen sie immer.

Daher unser Appell an die Damenwelt: Bitte mit offenen Karten spielen, sowohl was Gefühle als auch Textilien angeht. Wir stecken uns schließlich auch keine Banane in die Unterhose.

Sei auf dem Hut!

Frech, verspielt, witzig, originell, peppig, stylish, trendy, raffiniert – all diese und noch mehr Adjektive kommen Frauen in den Sinn, wenn sie an Hüte als Accessoire denken. Aber eben nur Frauen. Männer dagegen begeistern sich selten für weiblichen Kopfschmuck. Warum das so ist, bleibt ein Mysterium, das sich nicht mal Männer selbst genau erklären können. Vielleicht, weil Hüte den unverhüllten Blick auf das als typisch weibliche Attribut langer Haare verwehren. Vielleicht aber auch aus einem ganz anderen Grund.

Frauen sind Männern in so vielen Punkten ein Rätsel. Schön, dass es dank der Abneigung gegen Damen mit Hut auch eine Sache gibt, die Männern die Aura des Unberechenbaren und Geheimnisvollen verleiht.

Mega-Po

Wer auch immer das Gerücht in die Welt gesetzt hat, dass Männer den üppigen Allerwertesten von Jennifer Lopez als Schönheitsideal empfinden, lügt! Entweder weil er es nicht besser weiß oder einfach nur, um mit dieser Behauptung von seiner eigenen, überdimensionierten Rückseite abzulenken.

Apropos ablenken: Jennifer Lopez ist so attraktiv, dass sie mit ihrem Gesicht von ihrem prominenten Hinterteil ablenken kann. Aber wir lieben Frauen wie sie nicht wegen, sondern trotz ihrer Po-Ebene.

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